Ding – neue Idee

„Ding – neue Idee“ hat seinen Ursprung im Improvisationstheater. Es geht darum, von seinen eigenen Ideen loszulassen und sich schnell auf neue Ideen und Konzepte einzulassen. Ich nutze das Spiel gerne bei Innovationsworkshops, da es eine schöne Metapher ist und dabei nicht viel Zeit kostet.

So gehts:

Zwei Spieler stehen sich gegenüber, als Erzähler und als Klingler. Einer der beiden Spieler hat eine Klingel in der Hand. Der Erzähler erzählt eine frei improvisierte Geschichte, die mit „Es war einmal…“ beginnt. Immer wenn der Klingler klingelt, revidiert der Erzähler das letzte Wort und denkt sich ein neues aus.

Beachten:

Das Spiel wird viel schneller, wenn der Erzähler wirklich nur das letzte Wort wiederholt und nicht den ganzen letzte Satz. Das Spiel macht immer dann richtig Spaß, wenn der Mitspieler mit der Klingel oft hintereinander klingelt und den Erzähler dadurch zwingt, wirklich von seinen Ideen loszulassen und sich einfach überraschen zu lassen, wie die Geschichte, die er selber erzählt, weiter geht.

Moderation:

Man kann es aus zwei Richtungen anmoderieren. Einerseits kann man betonen, dass es eine Gedankenübung ist um schnell neue Ideen zu generieren. Andererseits muss man bei dem Spiel von dem Anspruch loslassen, eine besonders lustige oder originelle Geschichte zu erzählen, da man darüber sowieso keine Kontrolle hat. Nach dem Spiel kann man mit Spielern Gespräche zum „Im Moment sein“ führen.

Fokus:

Immer neue Ideen generieren.

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